fasenkastl, ein 24-stunden-roman
über einen allzu heutigen (47K Wörter, 300K Zeichen)
Es gibt biografien, die machen den eindruck, gewöhnlich, unerheblich,
vergessenswert zu sein — wenn man aber ein bisschen gräbt …
Es gibt tage, die
erscheinen, wie einer, in einer reihe von vielen, unwichtig, ohne höhepunkte, — wenn man aber
etwas näher hinschaut …
Wie fasenkastl die welt sieht, seine schmerzhafte vergangenheit,
seine unklare gegenwart, … wie plötzlich vernebelt seine zukunft, das erzählt dieser kleine
roman, der auch eine versteckte, sich langsam offenbarende, liebesgeschichte ist.
Lehrer (40) an
einer gesamtschule. Eine kindheit ohne vater, aber mit einer instabilen mutter. Eine jugend auf dem
hof der grosseltern, in einem engen tiroler tal, inklusive geheimnissen und dunklen schlaglichtern.
Das schweigen, das eine eisengebänderte truhe ist. Gelebte normalität der vergangenheit, in einer
welt der scheinbaren freiheiten von heute, in unseren breiten. fasenkastl (seinen echten namen
erfahren wir im letzten satz) ist eine person der widersprüche, nicht immer sympathisch, aber an
jeder ecke ein wenig wir.